The Stuttgart Notebook
The Stuttgart Notebook gathers materials from a larger, originally multimedia project written in German under the title Sushi, Muschi, Musik. It was my first attempt at writing a novel. I wrote it between 2009 and 2016 with the support of the Stuttgart writing group led by author Peter Renz. It did not become the finished narrative I had planned. I have left it in the form it reached: a notebook. It records moments of arrival, disorientation, desire, humiliation, music-making, and dissociation during the early 1980s, when I lived and studied in Stuttgart.
Some entries are scenes; others are fragments, notes, observations, or remembered images. Dates shift. Voices overlap. What holds the text together is not plot, but pressure: the pressure of a young woman conductor entering a closed musical culture; the pressure of gender, foreignness, and ambition; the pressure of history carried in the body.
The Stuttgart Notebook retains repetitions, gaps, and abrupt transitions. Where links, footnotes, or placeholders appear, they remain as traces of how the material was gathered and thought.
The Notebook is neither memoir nor novel. It is a working document of becoming – written from uncertainty, by an author in search of form.
Deutsch
Das Stuttgart Notebook versammelt Materialien aus einem größeren, ursprünglich multimedialen Projekt mit dem Titel Sushi, Muschi, Musik. Es war mein erster Versuch, einen Roman zu schreiben. Entstanden ist der Text zwischen 2009 und 2016, mit der Unterstützung der Stuttgarter Schreibgruppe unter der Leitung des Autors Peter Renz. Zu der fertigen Erzählung, die ich ursprünglich vorhatte, ist er nicht geworden. Ich habe ihn in der Form belassen, die er erreicht hat: als Notebook. Er hält Momente von Ankunft, Orientierungslosigkeit, Begehren, Demütigung, Musikmachen und Dissoziation aus den frühen 1980er Jahren fest, als ich in Stuttgart lebte und studierte.
Manches sind Szenen, anderes Fragmente, Notizen, Beobachtungen oder erinnerte Bilder. Daten verschieben sich. Stimmen überlagern einander. Zusammengehalten wird der Text nicht von einer Handlung, sondern von Druck: dem Druck auf eine junge Dirigentin, die in eine verschlossene musikalische Welt eintritt; dem Druck von Geschlecht, Fremdheit und Ehrgeiz; dem Druck von Geschichte, die sich in den Körper eingeschrieben hat.
Das Stuttgart Notebook bewahrt Wiederholungen, Lücken und abrupte Übergänge. Wo Links, Fußnoten oder Platzhalter auftauchen, bleiben sie als Spuren der Art und Weise stehen, in der dieses Material gesammelt und durchdacht wurde.
Das Notebook ist weder Memoire noch Roman. Es ist das Arbeitsheft einer Formsuche - geschrieben, als ich nach Form tastete.
Brief resumé of the novel fragment.
SMM, Prolog
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SMM, Kapitel 1
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SMM Kapitel 2
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